Unterwegs mit Thomas Anders - wenn das Fernsehen bei dir klingelt ......

Ein Bericht über die Dreharbeiten zum Beitrag "Unterwegs mit Thomas Anders" in der Sendung "Volle Kanne" vom 6. Mai 2019 (ZDF) von Nadine Beckmann und Lars Thiele

Im Rahmen des Auftaktes von Thomas' erster Deutschland-Solo-Tour wurde bereits vieles berichtet und natürlich gehört zu so einer Tour auch immer eine ordentliche Portion Medienpräsenz dazu.

Aus diesem Grund hat auch das ZDF einen Beitrag für „Volle Kanne“ mit und über Thomas gedreht.
Natürlich benötigt man für so einen Betrag auch immer irgendwie einen Rahmen bzw. eine kleine Story rund um den Künstler.

Da kamen wir ins Spiel!

Wir bekamen über das Management von Thomas Anders die Anfrage, ob wir bereit wären, an dem Beitrag mitzuwirken. Sicherlich kann sich jeder vorstellen, dass dies keine Alltagssituation ist. Auf der einen Seite wollen wir jederzeit gerne Thomas und seine Projekte unterstützen, denn man hat als Fan ja auch ein Interesse daran, dass über seinen Star berichtet wird. Auf der anderen Seite ist es jetzt alles andere als alltäglich, Teil eines Fernsehbeitrages zu sein. Die größte Überraschung sollte aber noch kommen, denn bisher gingen wir „nur“ von einem Interview im Rahmen der Tour aus. Kurze Zeit später rief uns dann die „Volle Kanne“ Redaktion an, um ein paar Einzelheiten zu besprechen. Und dann kam es: Man würde gerne auch ein paar Sachen bei uns zu Hause filmen. Bei uns zu Hause? Ernsthaft? Okay! Klar! Damit hatten wir nicht gerechnet, aber wie schon gesagt, wir unterstützen Thomas natürlich sehr gerne. Übrigens ist so etwas der ideale Anlass für einen Frühjahrsputz. So motiviert waren wir noch nie….... ;-)

Und dann kam der erste Drehtag. Vorweg müssen wir sagen, dass bei so einem Dreh auch sehr viel von der Sympathie aller Beteiligten abhängt. Schließlich kommt jemand mit einer Kamera in die privaten Räume. Wir hatten aber bereits bei den ersten Telefonaten gemerkt, dass wir mit Frank, dem Redakteur von „Volle Kanne“, auf einer Wellenlänge liegen. Und dies änderte sich auch nicht, als bei uns gedreht wurde und wir glauben auch, dass er das genauso sieht. Wir fühlten uns während des gesamten Drehs wohl und sind uns sicher, dass es anders auch nicht funktionieren würde. Nachdem Frank alle Utensilien bei uns ausgepackt hatte, ging der Dreh auch schon los. „Setzt euch mal auf die Couch und blättert ein wenig in dem Fotoalbum.“ Okay. Machen wir. „Gut, macht einfach weiter. Ich filme das noch aus verschiedenen Perspektiven.“ Wir können Euch sagen, irgendwann ist man bei so einem Album auch am Ende... Egal, einfach wieder von vorne beginnen. Natürlich sollten wir auch über die Bilder sprechen. „Was ihr sagt ist nicht so entscheidend. Da wird man sowieso nicht richtig was hören. Wir legen da ja anderen Ton drauf.“ Es fiel uns noch nie so schwer, uns über etwas zu unterhalten! Gerade weil der Inhalt relativ egal war. Vor allem, als wir die Bilder zum vierten, fünften oder sechsten Mal angesehen haben. Wir sind aber auch ehrlich, es hat uns irre Spaß gemacht.

So ging das mit jeder Szene und Kameraeinstellung weiter. Wir wurden allein 10 Minuten beim Herausnehmen einer Platte aus unserem Regal gefilmt. „Mach mal etwas langsamer.“ „Guck mal mehr zu mir.“ „Das hat nicht funktioniert, machen wir noch mal.“ Was uns die ganze Zeit sehr beruhigt hat: Nicht nur wir haben mit dem ein oder anderen Schnitzer (Schau nie in die Kamera…) für eine Wiederholung der Aufnahme gesorgt. Auch Frank hat durchaus mal eine Einstellung verhauen. Was ihn nur umso sympathischer macht. Natürlich durfte auch ein Interview mit uns nicht fehlen. Hier berichteten wir über Konzerte, die Faszination Fan zu sein, einen Schulterbruch und auf was wir uns bei der Tour so freuen. Insgesamt hat der Dreh bei uns 3 Stunden gedauert. Im finalen Beitrag nehmen die Bilder vielleicht 2 Minuten ein. Für uns einfach unfassbar, wieviel Aufwand für jede Sekunde betrieben wird. Natürlich soll das Ergebnis eben auch möglichst gut werden.

Thomas wurde dann vom „Volle Kanne“ - Team auch bei der Generalprobe und in Erfurt beim Tourauftakt begleitet.

Auch in diesem Rahmen wurden noch ein paar Szenen mit uns gedreht und ein paar Interviews geführt. Wir waren froh, dass wir immer die Möglichkeit hatten, etwas zu wiederholen, falls es uns oder dem Drehteam nicht gefallen hat. So konnten wir verhindern, dass wir völligen Unsinn zusammen stottern. Es ist eben nicht alltäglich, von einer Fernsehkamera gefilmt zu werden…

Das Ergebnis von drei Drehtagen könnt ihr euch inzwischen hier in der Mediathek ansehen:

https://www.zdf.de/verbraucher/volle-kanne/thomas-anders-on-tour-100.html

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